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zuletzt aktualisiert: 02.06.2002

         
 
 

Monetarismus

Geldtheoretisches und -politisches Konzept und gleichzeitig Vorläufer der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik (Angebotspolitik), entstand als kritische Reaktion auf den Keynesianismus. Begründer und Hauptvertreter dieser Richtung ist der US-Amerikaner Milton Friedman. Im Gegensatz zum Keynesianismus halten die Monetaristen die Fiskalpolitik sowie auch sonstige fallweise bzw. punktuelle staatliche Eingriffe in den Wirtschaftsablauf zur wirtschaftspolitischen Gestaltung für ungeeignet. Statt dessen wird die längerfristig konzipierte und praktizierte Geld(mengen)politik empfohlen, da in erster Linie monetäre Impulse geeignet sind, realwirtschaftliche Effekte (z.B. Beschäftigung, Wachstum) auszulösen. Insbesondere die Entwicklung der Geldmenge ist diesem Konzept entsprechend für Inflation und Konjunkturverlauf (Konjunkturphasen) von entscheidender Bedeutung. Die wirtschaftspolitische Forderung der Monetaristen läßt sich auf eine stetige und schwankungsfreie Geldmengenentwicklung nach Maßgabe der Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Produktionspotentials reduzieren. Quantitätsgleichung

(Fischers Wirtschaftslexikon)

Weiterführende Links:

http://www.vwler.de/Theorien/Monetarismus/monetarismus.html

http://www.moneymuseum.com/standard/raeume/geld_machen/bank/theorie/monetarismus/monetarismus_unten.html

http://www.iew.unizh.ch/home/zimmermann/kon02.pdf

http://www.syz.net/docs/monetarismus.pdf

http://www.wu-wien.ac.at/wwwu/institute/vw2/vwII_gr_ps10.pdf

 

   

© J. Kuschnik 2002